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Poeten und Künstler aus Barcelona:
Christian
Atanasiu,
Josep Pedrals,
Sebastià Jovani,
Dionís Escorsa,
Bradien,
Accidents Polipoètics,
Woh_,
Ester Xargay
und
Bartomeu
Ferrando
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Christian Atanasiu
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Geboren in Berlin 1955. Studierte Kunst an der Universität Kassel und
Pantomime in Paris bei Ella Jaroscnewizc sowie in Barcelona bei Pawel
Rouba. Ab1983 begann er professionell mit Gruppen wie El Trueno, La
Tarántula, Teatre Estany und der Kompanie Marti und Atanasiu
zu arbeiten mit der er durch ganz Europa tourt. Zurzeit gibt er
Clownunterricht am Institut de Teatre in Barcelona. Ihm
gelingt es, eine sehr interessante Symbiose zwischen Text und Geste zu
finden.
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Josep Pedrals |
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http://www.elblogdenpedrals.blogspot.com
Geboren
in Barcelona 1979. Autor, Theaterregisseur und Dozent. Dieser junge
Poet ist ein Verteidiger der mündlichen Poesie und setzt dies seit
mehr als einem Jahrzehnt praktisch um. Er hat bereits mehrere Bücher
veröffentlicht, das Erste mit dem Titel Escola italiana.
Zusammen
mit Eduard Escoffet und Gerard Altaió hat er Theaterstücke und das
interdisziplinäre Projekt İWamba va! erarbeitet. Seine letzte
Veröffentlichung im Jahr 2007 ist En/doll, (Buch/CD) in
Zusammenarbeit mit Guillamino.
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Sebastià Jovani |
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Geboren
in Barcelona, 1977.
Philosoph, Dichter und Aktivist. Koordiniert das Projekt itinerante
ágape (accidents germands i altres poètiques esparses) bei dem
Gastronomie, Poesie und Musik Tisch und Bühne teilen. Er ist auch
politisch tätig und hat einige Bücher veröffentlicht die auf dem Index
gelandet sind: los libros del diablo (Die Bücher des Teufels).
Ein Buch in dem er uns daran erinnert, anhand des Beispiels
totalitaristischer Manifeste, dass Schreiben nicht immer der
Gesundheit zuträglich ist.
Seine
Poesie hat er bei verschiedenen Treffen verdächtiger Personen
vorgestellt.
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Dionís Escorsa |
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http://www.slow-light.net
Hat für
verschiedene Theaterstücke die Videoarbeiten gestaltet, z.B. für
Como casas (aufgeführt beim Festival Grec), Solo por placer
(Compañia Mudances, Teatre Lliure) und Salvatge cor (mit dem
Dichter Albert Roig, gezeigt auf dem Festival PROPOSTA 2004).
Parallel
dazu arbeitet er an künstlerischen Projekten im Zusammenhang mit dem
Thema „Stadtraum“, wie der Schaffung eines Zimmerservice für zerbombte
Gebäude (SKC Belgrado, Straddle) neuer Verwendungsmöglichkeiten für
die Dächer Barcelonas (La Capella) und die Einrichtung neuer
Verbreitungszentren für audiovisuelle Kreationen (mit Lizenz Creative
Commons, Biblioteca Utópica).
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Bradien
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www.bradien.net
Bradien bilden eine Formation seit 2005. Seitdem haben sie Minoi
Tieare veröffentlicht, eine kleine CD mit 9 Liedern zusammen mit
der schottischen Gruppe Dosimat. Sie sind bei Konzerten
zusammen aufgetreten mit Gruppen wie Shiu- Yeun Hui (Maher
Shalal Has Baz), Jahbitat, Lucius Works Here o
Volturne, haben als Vorgruppe von Yo La Tengo in der sala
Apolo gespielt und haben bei der Austellungseröffnung der Malerin
Laura Piñel gespielt. Man sagt über Bradien, dass sie das Resultat
besonderer Ideen und jahrelangem Hören tausender Platten sind. Slide –
Gitarren, Trompeten, Tasten und Metallophone erzeugen zarte,
zerbrechliche Melodien.
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Accidents Polipoètics
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c) Consuelo Bautista
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http://blogdeaccidentspolipoetics.blogspot.com
Ein
Dichterduett bestehend aus Rafael Metlikovez (Canovelles, 1964) und
Xavier Theros (Barcelona, 1963).Mit ihrem künstlerischen Beitrag haben
sie anfangs der 90er Jahre das poetische Panorama Barcelonas
revolutioniert. Das unnachahmliche Duo bringt einen der kreativsten
Beiträge zu Lauptpoesie in Spanien hervor, mit ebenso gelungener wie
bissiger Inszenierung. Ihre Aktionsformate sind, u.a., Aktionspoesie
und szenische Konferenzen. Ihr letztes Spektakel trägt den Titel
Fe, Esperanza y Chá-cha-cha. (Glaube, Hoffnung, Chá – cha cha).
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Woh_
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c)
Sebastien F. |
http://www.hqlmns.com
Woh_ ist
ein Elektro-Experimentallabor, gegründet von Jaume Martínez und Mireia
Andreu. Ihre Arbeit wird inspiriert durch die visuelle und akustische
Übersättigung durch Massenmedien und Machtstrukturen. Auf der Suche
nach möglichen Auswegen durch das Aufbrechen, den Lärm und die
wechselnden Geschwindigkeiten, bietet Woh_ neue Sinnes-erfahrungen
abseits des Buchstäblichen und versucht eine Verbindung mit dem
Publikum zu schaffen, die auf dem freien Wille der Subjekte beruht.
Ihre Projekte schalten eigene Kreation und medial-archäologische
Fundstücke gegeneinander, charakterisieren sich durch eine
beispielhafte audiovisuelle Synchronie.
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Ester Xargay
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c) David Ruano |
Sant
Feliu de Guíxols, 1960. Autorin des Gedichtbandes Darrere les
tanques und des Romans Amor lliure, ús i abús zusammen mit
Carles Hac Mor, mit dem sie auch u.a. Pic Adrian, Todorov, Pascal und
Queneau übersetzt. Mitarbeiterin der Zeitung Avui und von
Zeitschriften wie Papers d’art und Transversal. Sie hat
zusammen mit Adolf Alcañiz, Barbara Held und Carles Hac Mor die CD –
Rom Paraparèmies, desplaçaments, cosificacions realisiert
(premi de creació audiovisual de Navarra, 1999) und im Programm des
Senders BTV (Barcelona Television) Videogedichte und Dokumentationen
gezeigt. Für eine dieser Arbeiten wurde sie mit dem Preis Espais a la
Critica d’Art im Jahr 2000 ausgezeichnet.
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Bartomeu Ferrando
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http://www.bferrando.net
Geboren
1951 in Valencia, Poet und Performer.
Er
studierte Musik und spanische Philologie und unterrichtet heute
Performance und intermediale Kunst an der Kunsthochschule in
Valencia. Außerdem ist er Gründer der Zeitschrift Poetischer Text.
Als Performer hat er an verschiedenen Festivals teilgenommen, ebenso
an Treffen in Europa, Canada, México, Japan, Korea und Chile. Seine
virtuelle Poesie stellt er aus in verschiedenen Städten in Spanien,
Italien und Frankreich. Er ist Teil der Gruppen Flatus Vocis Trio,
Taller de Música Mundana y Rojo, die sich der Entwicklung
kreativer Praktiken zwischen Musik, Poesie und Aktionskunst widmen.
Über seine Texte hinaus veröffentlichte er verschiedene musikalische
Aufnahmen und zahlreiche Performance – Videos.
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